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Fachkongress über sichere Infrastrukturen in Zeiten des Klimawandels

Die Minimierung hydrogeologischer Gefahren ist Thema der Tagung für Fachleute der Geologie, des Ingenieurwesens, der Agronomie und Forstwirtschaft, der Planung und Bauleitung am Freitag (27. Jänner).

Experten aus dem In- und Ausland diskutieren beim 26. Geoalp Wintercup über Strategien zur Minimierung hydrogeologischer Gefahren und Errichtung von dauerhaften und sicheren Infrastrukturen in Zeiten des Klimawandels. Eines der Kernthemen ist die Verantwortung der Techniker im hydrogeologischen Risikomanagement aus einer rechtsvergleichenden Perspektive. Dabei werden die gemeinsamen Grundprinzipien, aber auch die deutlichen Unterschiede der Rechtsprechung in Italien und in den deutschsprachigen Staaten nördlich des Alpenhauptkamms aufgezeigt und diskutiert.

Zweites Hauptthema des ganztägigen Kongresses ist das Risikomanagement von verschiedenen Verkehrsinfrastrukturen. Verschiedene Lösungsansätze für Straßen, Eisenbahnverbindungen, für Wanderwege und Schauklammen sowie für über- und unterirdische Infrastrukturen werden vorgestellt, die eine Mehrfachnutzung erlauben oder vorsehen. Verbindendes Element aller Vorträge sind die deutlich sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels, die eine detaillierte Untersuchung und Modellierung der morphologischen, geologischen und geotechnischen Gegebenheiten und Besonderheiten eines jeden Standorts verlangen. Nur so können Szenarien entwickelt werden, die den sich rasch ändernden Umwelt- und Stabilitätsbedingungen der Landschaft, der Stabilität des Untergrundes und der Wetterereignisse Rechnung tragen. Eine vorausschauende und spezifische Planung von dauerhaften und den Sicherheitsvorschriften entsprechenden Bauten und Infrastrukturen wird zur Grundvoraussetzung modernen Bauens. Um dies zu gewährleisten, ist die professionelle und integrative Zusammenarbeit von Technikerinnen und Technikern verschiedener Fachbereiche und der daraus resultierenden Synergien unumgänglich.

Der für den Hochbau zuständige Landesrat Massimo Bessone und Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi werden den 26. Geoalp Wintercup

am Freitag, dem 27. Jänner,

um 8.45 Uhr

im Noi Techpark in der Alessandro-Volta-Straße 13

in Bozen

eröffnen. Ab 9 Uhr wird der Direktor des Landesamtes für Geologie und Baustoffprüfung Volkmar Mair in die Tagung einführen, bevor um 9.10 Uhr die Referate beginnen (detailliertes Programm im Anhang). Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, den Stand der Arbeiten auf der Großbaustelle Waltherpark im Zentrum von Bozen zu besichtigen.

Die internationale Fachtagung wird vom Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung in Zusammenarbeit mit der regionalen Geologenkammer, der Ingenieurkammer, der Kammer der Agronomen und Forstwirte und des Kollegiums der Geometer und akademischen Geometer der Provinz Bozen organisiert.


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LPA/red/mac