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Ladinische Bildungswelt vernetzt sich mit Italien und Europa
Plätze für die ladinischen Kindergärten und Schulen dank Erasmus+ – Für das laufende Jahr bietet die Direktion Ladinische Bildung und Kultur im Rahmen genehmigter Projekte weitere Mobilitäten an
BOZEN/ROM (LPA). Die Beteiligung der ladinischen und der deutschsprachigen Schulen Südtirols am Erasmus Plus-Mobilitätsprogramm hat der Direktor der Abteilung Ladinische Bildungs- und Kulturverwaltung Mathias Stuflesser am 3. März in Rom vorgestellt. Anlass war eine Veranstaltung der italienischen Erasmus-Nationalagentur INDIRE, im deren Rahmen Schulen für ihre Beteiligung an den Erasmus+-Mobilitäten ausgezeichnet wurden. Drei Kindergärtnerinnen aus den ladinischen Tälern hatten im vergangenen Jahr eine Woche lang mit Erasmus-Förderung eine Fortbildung in Island besucht.
Für das laufende Jahr bietet die Direktion Ladinische Bildung und Kultur im Rahmen genehmigter Projekte weitere Mobilitäten an. Zuglassen sind das pädagogische Personal der ladinischen Kindergärten, das Lehrpersonal der ladinischen Schulen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Inklusion sowie das Verwaltungs- und abkommandierte Personal der ladinischen Bildungs- und Kulturdirektion. Das Kindergarten- und Schulpersonal kann diese Mobilitäten grundsätzlich in der unterrichtsfreien Zeit nutzen, in begründeten Ausnahmefällen und vorbehaltlich der Genehmigung der Führungskraft auch außerhalb dieser Zeit.
Möglich ist ein sogenanntes Job Shadowing, beispielweise das Hospitieren bei einer Schule, oder der Besuch einer Fortbildung, immer in einem anderen EU-Mitgliedsland beziehungsweise in assoziierten Ländern.
Mehr Infos dazu werden in den eigens organisierten Informationsveranstaltungen für das Personal der Ladinischen Kindergärten und Schulen via Videokonferenzen erteilt; dafür ist keine Voranmeldung notwendig. Weitere Informationen gibt's auf der Website Erasmus+ | Fördermittel für Mobilitätsmaßnahmen | Aktuelle Meldungen
LPA/red/mac


