Arbeitsmarkt news

Arbeitsmarkt News 2012

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Nr. 12 Dezember Projektarbeit 2010-2012
In den Monaten von Jänner bis November 2012 erreichte die Projektarbeit und die übrige arbeitnehmerähnliche Beschäftigung in Südtirol einen durchschnittlichen Bestand von 4.800 Beschäftigten und damit ein Minus von 7,4% im Vergleich zum Vorjahr. Die unselbständige Beschäftigung hingegen nahm im selben Zeitraum um 0,2% zu.
Nr. 11 November Zusammenhang zwischen Pensionierungen und Einstellung junger Arbeitnehmer
Unter den Bewegungen, die auf jedem Arbeitsmarkt stattfinden, hängen zwei mit dem natürlichen Generationswechsel zusammen: der Rückzug in den Ruhestand und der Einstieg der jungen Berufsanfänger. Es liegt in der Natur dieser zwei Ströme, dass hier ein kausaler Zusammenhang vermutet wird, nämlich dass die Jungen die Arbeitsplätze der Älteren einnehmen. Es erscheint daher fast selbstverständlich, dass durch die Regulierung des Pensionierungsstroms die Arbeitschancen der Jüngeren beeinflusst werden können.
Nr. 10 Oktober Sommerpraktika auch 2012 weiterhin konstant
Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren haben auch im Sommer 2012 wieder mehr als 4.000 Jugendliche ein Ausbildungsund Orientierungspraktikum in mehr als 2.700 verschiedenen Betrieben absolviert. Das sind um 40 weniger als im Jahr 2011, aber um 13 mehr als im Jahr 2010.
Nr. 9 September Arbeitnehmer in Gesellschaften mit öffentlicher Beteiligung
In Südtirol gibt es rund 230 Gesellschaften mit öffentlicher Beteilung, Anstalten und Einrichtungen, die mit Landesgesetz oder Gemeindeverordnung errichtet worden sind. Die meisten dieser Gesellschaften, Anstalten und Einrichtungen sind nicht etwa im öffentlichen Sektor, sondern in anderen Wirtschaftsbereichen wie der Energie- und Wasserversorgung oder dem Verkehr tätig. In der vorliegenden Analyse wird die Beschäftigungssituation dieser Gesellschaften, Anstalten und Einrichtungen untersucht.
Nr. 8 August Arbeitnehmer im öffentlichen Sektor
Der öffentliche Sektor – welcher alle Arbeitgeber, öffentlichen und privaten Unternehmen sowie Institutionen umfasst, die im Bereich der Bildung, im Sozial- und Gesundheitswesen sowie in der öffentlichen Verwaltung tätig sind – beschäftigt in Südtirol insgesamt etwa knapp 53.000 Arbeitnehmer. Von diesen arbeiten ungefähr 6.000 bei privaten Unternehmen und 47.000 bei öffentlichen Institutionen. Von den 53.000 sind beschäftigt: 14.000 in der öffentlichen Verwaltung, etwa 4.000 bei den Streitkräften und Polizeibehörden, 17.000 im Bildungswesen (hauptsächlich in staatlichen und Landesschulen, aber auch in Privatschulen), 12.000 im Gesundheitswesen, vor allem in Spitälern und nicht stationären Einrichtungen, aber auch in privaten Strukturen, sowie 7.000 im Sozialwesen, das vor allem von den öffentlichen und privaten Altersheimen, aber auch von ambulanten und Hauspflegediensten gebildet wird.
Nr. 7 August Offene Stellen und Neubeschäftigung
Jährlich werden dem Arbeitsservice in Südtirol rund 12 000 offene Stellen gemeldet. Andererseits werden pro Jahr schätzungsweise rund 70-80.000 Arbeitsverhältnisse (ohne betriebsinterne Wechsel und Umwandlungen von Arbeitsverträgen) neu begonnen. Der Verlauf beider Indikatoren über die Zeit lässt dabei auf einen positiven Zusammenhang zwischen Stellenangebot und Neubeschäftigung schließen und zudem vermuten, dass die offenen Stellen ein Vorlaufindikator für Neueinstellungen sein können.
Nr. 6 Juli Ansässige Nicht-EU-Bürger und Arbeitsmarkt
Am 31.12.2011 hatten ungefähr 28.000 Nicht-EU-Bürger ihren Wohnsitz in Südtirol. Von diesen waren 24% jünger als 15 Jahre. 3% waren formal im erwerbsfähigem Alter, aber noch minderjährig und 70% waren zwischen 18 und 64 Jahre alt (davon zwei Drittel Erwerbspersonen). Weniger als 3% waren älter als 65.
Nr. 5 Mai Die Überalterung von Berufsgruppen am Beispiel des Kindergartenpersonals
Die für die nächsten Jahre und Jahrzehnte erwartete Zunahme der Berufstätigen in fortgeschrittenem Alter ist nicht nur eine Folge des demographischen Wandels, der sich in seinem vollen Umfang erst zeigen wird, sondern auch der vergangenen, gegenwärtigen und der ungewissen zukünftigen Pensionsregelung. Ebenso sind die Auswirkungen der zunehmenden Zahl älterer Beschäftigter nicht in allen Wirtschaftszweigen gleich bedeutend. Diese hängen unter anderem auch von der Rolle ab, die das Alter bei bestimmten Tätigkeiten spielt. Die vorhandenen Daten und die Art der Tätigkeit lassen eine Untersuchung des erziehenden Personals in den Kindergärten besonders geeignet erscheinen, um die realen Auswirkungen der Pensionsregelung der Vergangenheit – vor allem der sogenannten „Babypensionen“ – und den raschen Realitätswandel innerhalb weniger Jahre, auch infolge der jüngsten Pensionsregelung zu beschreiben.
Nr. 4 Mai Die Berufswahl der Berufsfachschüler und -schülerinnen
Um die Bildungspflicht zu erfüllen haben die Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren mehrere Möglichkeiten. Neben dem Besuch einer öffentlichen oder privaten Oberschule, der beruflichen Ausbildung in einem Lehrverhältnis oder in einem Arbeitsverhältnis mit einer Mindestausbildung von 240 Stunden pro Jahr, können die Jugendlichen auch eine Vollzeitausbildung an einer Berufsfachschule absolvieren.
Nr. 3 März Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit mehr als 55 Jahren
2011 waren in Südtirol durchschnittlich 16.000 Arbeitnehmer über 55 berufstätig, das sind 9.000 mehr als vor zehn Jahren. Dies entspricht einer Zunahme von 120%, also mehr als einer Verdoppelung. Diese Zunahme hat nicht so sehr demographische Ursachen (die Bevölkerung der Altersklasse 55-64 ist im selben Zeitraum nur um 8% gewachsen), sondern beruht vor allem auf der gestiegenen Erwerbstätigenquote der Über- 55-Jährigen. Dieser Anstieg ist zum Teil auf die Rentenpolitik der vergangenen Jahrzehnte und zum Teil darauf zurückzuführen, dass nun Frauengenerationen diese Altersgruppe erreichen, die auf dem Arbeitsmarkt stärker vertreten sind als frühere Generationen.
Nr. 2 Februar Die Sommerpraktika aus der Sicht der Jugendlichen
Die Ausbildungs- und Orientierungspraktika erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Besonders im Laufe des Sommers bieten sie seit über zehn Jahren einer Vielzahl von Jugendlichen eine gute Möglichkeit, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Im Oktober 2011 wurde – erstmals seit 2004 – wieder eine Umfrage unter den Sommerpraktikanten durchgeführt. So konnten wichtige Informationen über die gemachte Erfahrung, die Motivation, die Zufriedenheit und andere Fragen, z.B. über die Ausbildung gesammelt werden. Zudem wurden die Jugendlichen auch zu ihrer Meinung zum Thema „Abschaffung der Praktika“, welches im Herbst 2011 sehr aktuell war, befragt. Der Staat hatte nämlich im Sommer 2011 über sein „Sparprogramm“ die „Sommerpraktika“ de facto kurzerhand gestrichen.
Nr. 1 Februar Berufserfahrung und Beschäftigungsbedingungen junger Arbeitnehmer
Die geringere Berufserfahrung der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt schlägt sich nicht nur auf deren Arbeitslosenquote nieder, die über dem Durchschnitt liegt, sondern auch in weniger günstigen Arbeitsverträgen, die üblicherweise erst bei zunehmender Erfahrung durch bessere Verträge ersetzt werden.

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