Kindergärten, Schulen, Universitäten

In der folgenden Broschüre finden Sie einen Überblick über alle Vorgaben, Sicherheitsmaßnahmen und Hygienerichtlinien für Kindergärten und Schulen:

 

 

Für die deutschsprachigen Kindergärten und Schulen gelten die folgenden Richtlinien:

Kindergärten

Kindergartenkinder sollen den Kindergarten sicher und mit möglichst wenigen Einschränkungen besuchen können. Es gelten daher die folgenden Regeln:

  • Kein Mund-Nasen-Schutz und kein sonst üblicher Sicherheitsabstand von einem Meter  bei den Kindern.
  • Hygienemaßnahmen im Kindergarten unbedingt einhalten, zum Beispiel häufig Hände waschen oder morgens die Hände beim Eintritt in den Kindergarten desinfizieren.
  • Erwachsene müssen immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Bei der Arbeit mit den Kindern muss das Pädagogische Fachpersonal einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Durch gestaffelte Ein- und Austritte sollen Menschenansammlungen möglichst vermieden werden.
  • Nur ein Elternteil oder eine von den Eltern beauftragte Person sollte das Kind zum Kindergarten bringen und abholen.
  • Um das Infektionsrisiko gering zu halten, werden die Kinder in gleichbleibenden stabilen Gruppen zusammengeführt. Die jeweilige Gruppengröße umfasst in der Regel 25 Kindergartenkinder.
  • Sollte ein Kindergartenkind während des Tages deutliche Krankheitssymptome entwickeln, wird es von der Gruppe getrennt begleitet. Die Eltern werden verständigt, ihr Kind abzuholen, und wenden sich dann an den Kinder- oder Amtsarzt.
  • Kinder und Erwachsene, für die die behördliche Quarantäne angeordnet ist oder die eine Körpertemperatur ab 37,5 Grad und Covid-19-Symptome aufweisen, müssen zu Hause bleiben.
  • Kinder und Erwachsene, die in den vergangenen 14 Tagen mit einer auf Covid-19 positiv getesteten Person engen Kontakt hatten, dürfen den Kindergarten nicht betreten.

Schulen

Schulverweis bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen

Schulführungskräfte sind laut Beschluss der Landesregierung vom 29. September 2020 dazu ermächtigt, Schüler oder Schülerinnen des Schulgebäudes zu verweisen oder ihnen den Zutritt zu verweigern, wenn sich diese trotz Aufforderungen nicht an die Hygiene- und Schutzmaßnahmen halten, das heißt die Abstände nicht einhalten oder keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dadurch soll die Gesundheit der gesamten Schulgemeinschaft geschützt werden.

Allgemeine Regeln: Abstand halten, Hände waschen, Atemschutz

Vorgesehen sind weiterhin gestaffelte Ein- und Austritte, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Betreten und Verlassen des Gebäudes, in den Gängen und immer, wenn der Sicherheitsabstand von einem Meter nicht garantiert werden kann. In den Klassen ist ein stabiler Sicherheitsabstand von einem Meter vorgesehen, sodass der Mund-Nasen-Schutz während des Unterrichts abgenommen werden kann. Für alle Personen in der Schule gilt: Bei einer Körpertemperatur von über 37,5 Grad zu Hause bleiben und sich an den Arzt wenden!

 

Präsenzunterricht für die Grund- und Mittelschule – Bildungsangebot am Nachmittag

Für die Grund- und Mittelschulen gibt es täglichen Präsenzunterricht von 7.30 bis 13.00 Uhr. Neben dem Unterricht am Vormittag gibt es an Grund- und Mittelschulen an einen oder zwei Nachmittagen auch allgemeine Bildungsangebote. Hierfür ist eine ganzjährige Einschreibung nötig.

 

Oberstufe: 50 Prozent Fernunterricht ab 28. Oktober

Die Verordnung des Landeshauptmannes Nr. 49 vom 25. Oktober sieht vor, dass ab dem 28. Oktober 2020 in den Oberschulen mindestens 50 Prozent des Lehrbetriebes in Form von Fernunterricht erfolgen muss. Dadurch soll der öffentlichen Personennahverkehr entlastet und die Ansteckungsgefahr vor Ort minimiert werden.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die deutsche Bildungsdirektion.

 

Universität

Informationen zur Organisation der Lehrtätigkeit an der Freien Universität Bozen finden Sie auf der Webseite der Uni Bozen zu Covid 19.

Keine Quarantäne für Studierende Pendler

Die Quarantänebestimmungen bei der Einreise nach Italien gelten nicht für Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende, die im Ausland zur Schule gehen oder studieren und täglich oder zumindest einmal in der Woche an ihrem Wohnsitz oder Aufenthaltsort in Italien zurückkehren.