Arbeitsmarkt news

Arbeitsmarkt News 2020

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Nr. 7 Juli Tourismus: Anfang Juli sind zwei Drittel der Saisonarbeitsplätze besetzt
Insgesamt sind zwischen April und Juni zusätzlich zur Kurzarbeit (Lohnausgleich) - wobei die Zahl der nicht geleisteten Arbeitsstunden unbekannt ist - durchschnittlich mehr als 12.000 Arbeitsplätze im Tourismussektor verloren gegangen, von denen in der Regel zwei Drittel von in Südtirol ansässigen Arbeitnehmern besetzt waren. Dank der Wiedereröffnungen waren Anfang Juli zwei Drittel der zu „Normalzeiten“ erwarteten Saisonarbeitsplätze besetzt.
Nr. 6 Juli Das Ende des Lockdown
Mit -7% weniger Arbeitsverträgen als im Vorjahr verzeichnet das Quartal April-Juni 2020 den stärksten negativen Wert seit Beginn dieser vor über 20 Jahren begonnenen Datensammlung. Selbst im Herbst-Winter 2009/201 0 betrug das Minus nicht mehr als -0,5%. Der Juni ist jedoch auch der Monat des Beginns der Erholung, die bereits im Mai schwach zu erkennen war.
Nr. 5 Mai Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigung im Gastgewerbe: territoriale Unterschiede
Der Vergleich der Entwicklung Jänner bis Mai des heurigen Jahres mit jener des vorherigen zeigt, welche Auswirkungen auf die abhängige Beschäftigung im Gastgewerbe sowohl die im Zuge der Eindämmungsmaßnahmen der COVID-1 9-Pandemie erfolgte vorzeitige Beendigung der heurigen Wintersaison als auch der fehlende Start der Frühjahrssaison (Ostern) in den Südtiroler Gemeinden hatte.
Nr. 4 April Erste Auswirkungen der Coronakrise auf die Beschäftigung - Teil 2
Die unvorhergesehene Pandemie mit den daraus resultierenden restriktiven Maßnahmen schlägt sich bereits in der Märzstatistik der abhängigen Beschäftigung nieder und wirft bereits ihren Schatten auf die Entwicklungen im April.
Nr. 3 April Erste Auswirkungen der Coronakrise auf die Beschäftigung - Teil 1
Ausgelöst durch die mit der Eindämmung der Pandemie zusammenhängenden Maßnahmen hat sich die Situation auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt innerhalb weniger Tage stark gewandelt. Dies hat vor allem auf die Beherbergung und die Gastronomie Auswirkungen gezeigt.
Nr. 2 März Der Wiedereinstieg nach der freiwilligen Kündigung wegen Mutterschaft
Jährlich kündigen rund 600 bis 700 in Südtirol beschäftigte und wohnhafte Arbeitnehmerinnen der Privatwirtschaft während der Schwangerschaft bzw. innerhalb des dritten Lebensjahres ihres Kindes freiwillig ihre Arbeitsstelle. Von den etwas mehr als 1.500 Frauen, die dies zwischen 2015 und 2017 getan haben, haben 60% innerhalb von drei Jahren eine neue Beschäftigung aufgenommen. Dies ist der höchste erhobene Wert seit dem Zeitraum 2005-2009. Vier von sechs Müttern mit freiwilliger Kündigung widmen sich der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder und stehen somit dem Arbeitsmarkt nur bedingt zur Verfügung.
Nr. 1 Jänner Von 1990 bis 2040 - Bezirk für Bezirk
Die abstrakten Rechenbeispiele zur Bevölkerungsstruktur und den unselbständig Beschäftigten legen den Schluss nahe, dass es relativ bald demografische, soziale und wirtschaftliche Veränderungen brauchen wird, bzw. dass sich diese von selbst ergeben oder anhalten werden. Es ist denkbar, dass die nach Ausgleich strebende Wirtschaft sich auf weniger beschäftigtenintensive Branchen, Tätigkeiten oder Produktionsverfahren fokussiert. Während Wanderungsbewegungen und Erwerbstätigenquote relativ rasch reagieren können, dürfte ein wirtschaftlicher Strukturwandel mehr Zeit in Anspruch nehmen.

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