Arbeitsmarkt news

Arbeitsmarkt News 2017

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Nr. 9 September Wieder ein neuer Rekord an Sommerpraktika
Im Sommer 2017 wurden 6.236 Sommerpraktika genehmigt, was einen weiteren neuen Rekord an Sommerpraktikanten bedeutet. Zwischen Sommerpraktika und anderen Beschäftigungsformen (meist Lehrvertrag) haben somit landesweit knapp 40% aller Jugendlichen während der Sommermonate eine Arbeitserfahrung gemacht.
Nr. 8 August Zwei Jahre Lehrlingspakt
Der Lehrlingspakt zur Förderung der traditionellen Lehre in Südtirol wurde vor zwei Jahren mit einer Gültigkeit von drei Jahren beschlossen. Neben dem Ziel, die Qualität der dualen Ausbildung zu fördern, soll insbesondere die Zahl der Lehrlinge von 2014 (durchschnittlich waren damals 3.530 Lehrlinge beschäftigt) gehalten und möglichst um fünf Prozent – also auf rund 3.700 Lehrlinge – gesteigert werden.
Nr. 7 Juli Gehaltsunterschiede zwischen den Berufen
Die jährlich präsentierten Analysen des ASTAT, die auf den Daten des INPS/NISF beruhen, geben eine erste Antwort auf die Frage, wieviel abhängig Beschäftigte in Südtirol verdienen. Die Daten sind einerseits nach grundlegenden demografischen Kategorien – wie Alter und Geschlecht – aufgeschlüsselt, andererseits nach Wirtschaftssektor des Arbeitgebers und auch einigen Eigenschaften des Arbeitsvertrags; so wird zwischen befristeten und unbefristeten ebenso wie zwischen Teilzeit- und Vollzeitverträgen unterschieden. Die Daten des INPS/NISF ermöglichen auch die Unterscheidung nach Qualifikation (Lehrlinge, Arbeiter, Angestellte, mittlere und leitende Angestellte), jedoch nicht, zusätzlich zur Qualifikation, nach Berufen. Zudem werden die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst nicht erfasst, ebenso wie die Beschäftigten in der Landwirtschaft. Setzt man nun eine andere Quelle mit Daten zu den Einkünften, nämlich die Einkommenserklärungen an die Agentur der Einnahmen, ins Verhältnis zu den Informationen über die berufliche Einordnung, die die Arbeitgeber der Arbeitsverwaltung melden, so kann mit statistischen Verfahren ein Durchschnittsgehalt für die einzelnen Berufe ermittelt werden.
Nr. 6 Juni Die Leiharbeit im europäischen Vergleich
Die Leiharbeit konnte in Südtirol nach Ende der Wirtschaftskrise von 2009 deutlich zulegen und erreichte im Jahr 201 6 erstmals einen durchschnittlichen Bestand von 1.000 Beschäftigten. Ihr Anteil an der gesamten Arbeitnehmerbeschäftigung beträgt jedoch weiterhin lediglich 0,5 Prozent.
Nr. 5 Juni Die Berufe der Arbeitnehmer
In der Arbeitswelt üben die Arbeitnehmer viele verschiedene Berufe aus. Diese Berufe umfassen wiederum eine Vielzahl von verschiedenen Tätigkeiten. Die von den Südtiroler Beschäftigten ausgeübten Berufe zeigen zum Teil deutliche Unterschiede nach Alter, Geschlecht, Staatsbürgerschaft und Wirtschaftssektor.
Nr. 4 Mai Die Zunahme der befristeten Beschäftigung
Zwischen 1998 und 2016 hat die Zahl der Arbeitnehmer um 35% zugenommen; sie ist von 145.000 auf 195.000 gestiegen. Der Zuwachs verteilt sich dabei zu gleichen Teilen auf die befristete und unbefristete Beschäftigung; beide sind um je ca. 25.000 Einheiten gewachsen. Dabei sind die ersten verhältnismäßig stärker gestiegen als die zweiten (+99% gegenüber +21 %), sodass nun die insgesamt befristet Beschäftigten 26% stellen (gegenüber 18% im Jahr 1998). Bei näherer Prüfung der Zunahme der befristeten Beschäftigung und deren Ursachen ist ersichtlich, dass über 70% des Zuwachses in nur drei Sektoren stattgefunden hat: Gastgewerbe (38%), Landwirtschaft (10%) und Öffentlicher Sektor (23%).
Nr. 3 April Der Beschäftigungsboom im Gastgewerbe unter der Lupe
Jahr für Jahr, fast ohne Unterbrechung, wächst die Beschäftigung im Gastgewerbe: Seit 1998 hat sie im Jahr um durchschnittlich 3,5% zugenommen, gegenüber +1,4%, die in den anderen Sektoren verzeichnet wurden. Nur auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise sank das jährliche Beschäftigungswachstum unter +1%, während es sechs Mal über +5% betrug. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum fast 12.000 Arbeitsplätze geschaffen, die zu zwei Drittel durch ausländische und, in geringerem Maße, Arbeitskräfte aus anderen italienischen Provinzen besetzt wurden.
Nr. 2 Februar Die Beschäftigung mit Voucher
Über die Lohngutscheine (Voucher) ist in letzter Zeit viel diskutiert worden. Einerseits wird beklagt, dass sie eine Anstellung mit "normalem" Arbeitsvertrag ersetzen, andererseits wird begründet, dass sie für Unternehmen aber auch ein wichtiges Instrument sind, um kurzfristige Beschäftigungsspitzen oder Personalausfälle unbürokratisch abzudecken.
Nr. 1 Jänner Die zeitliche Entwicklung der Lehrbetriebe
Da die Beschäftigungsentwicklung bei den Lehrlingen nicht nur von der Entscheidung der Jugendlichen für diese Form der Berufsausbildung und Beschäftigung abhängt, sondern auch von der Bereitschaft der Arbeitgeber, Auszubildende aufzunehmen, soll das Thema in diesem News im Hinblick auf die Arbeitgeber und die Entwicklung der Ausbildungsplätze analysiert werden.

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