Integration vor Ort

Eine erfolgreiche Integration beginnt vor Ort. Strukturiertes Vorgehen und aktive Einbindung aller Verwaltungsebenen, Sozialpartner und interessierten Bürgerinnen und Bürger ermöglichen, dass Integrationsmaßnahmen lokal gut umgesetzt werden. Wesentlich erscheint hierbei die Rolle der Integrationsreferentinnen und -referenten in den Gemeinden und Bezirksgemeinschaften: sie kennen die lokalen Bedürfnisse und Besonderheiten und können etwaigen Problemen gezielt entgegentreten. Die Gemeinde nimmt somit als territoriale Einheit, die den Bürgern am nächsten ist, einen besonderen Stellenwert in der Südtiroler Integrationspolitik ein.

Beiträge für Initiativen und Projekte im Bereich Integration auf lokaler Ebene

Beiträge werden an Südtiroler Gemeinden und Bezirksgemeinschaften vergeben, die in ihrem Einzugsgebiet Projekte und Veranstaltungen mit inklusivem Charakter, Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe der Zuwanderer am gesellschaftlichen Leben, Aktionen und Programme zur Vernetzung der Gemeinden und Bezirksgemeinschaften im Bereich Integration, Maßnahmen zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung oder Aus- und Weiterbildungsangebote für Multiplikatoren im Bereich der Integration umsetzen.

Downloads:

> Kriterien (Beschluss der Landesregierung Nr. 811/2016)
> Abänderung der Einreichefrist der Beitragsanträge (Dekret des Ressortdirektors Nr. 1183/2017)

> Antragsformular

 

Vielfalt in den Gemeinden: Ein Überblick über Integrations- und Inklusionspolitiken auf Gemeindeebene

Die Studie Vielfalt in den Gemeinden: Ein Überblick über Integrations- und Inklusionspolitiken auf Gemeindeebene (2016) bietet einen Überblick über das, was in Südtirols Gemeinden in Bereich Integration und Zusammenleben geschieht. Sie bestätigt, dass die Zusammenarbeit mit Vereinen, Institutionen und Organisationen innerhalb der eigenen Gemeinde sowie mit Akteuren außerhalb der eigenen Gemeinde (z.B. andere Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Provinz) nicht nur den Gedankenaustausch zwischen den Akteuren fördert, sondern maßgeblich die Suche nach und Umsetzung von geeigneten Maßnahmen zur Förderung des Zusammenlebens in der eigenen Gemeinde erleichtern kann.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.